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Zu Fuß durch Dubrovnik

Eine Festung, umspült von türkisblauem Meer. Wer in die Stadt am äußersten Zipfel Kroatiens reist, ist begeistert von ihren Stränden und den vorgelagerten Inseln. In der Innenstadt scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - wären da nicht die Nachtclubs in alten Gemäuern und die Bars in den historischen Gassen.


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Im Taxi geht es über eine kurvige Küstenstraße vom Flughafen nach Dubrovnik. Zypressen stechen spitz wie Nadeln aus der Landschaft, viele Häuser sind mit Weinreben bewachsen. Der Fahrer trägt ein enges Rippshirt und spielt in voller Lautstärke die Hits des letzten Sommers: "Only Girl In The World" von Rihanna pumpt aus den Lautsprechern, während wir auf das mittelalterliche Szenario von Dubrovnik zusteuern. Das Taxi hält vor dem Hotel "Argentina": ein imposantes Gebäude an der Steilküste mit verschnörkelter Fassade und Blick auf die Stadt. Schnell das Gepäck abgeben, dann geht es zu Fuß weiter.

Der Weg führt am Meer entlang in Richtung Altstadt. Die ist von einer meterdicken Mauer umgeben, davor liegt ein Strand mit türkisblauem Wasser, der so einladend aussieht, dass es unmöglich ist, an ihm vorbeizugehen. Im Sommer pflastern hier am Banje Beach Sonnenliegen den Kies. Jetzt, im Frühling, sitzen nur ein paar Leute an der Bar des East West Beachclub. Während der Sommermonate wird der Strand zu einem der beliebtesten Orte für Dubrovniks Nachtleben. Auf den Außenterrassen durchtanzt dann die Partycrowd unter freiem Himmel und mit Blick auf die erleuchteten Stadtmauern die Nächte. Genauso schön ist es, hier die Füße ins glasklare Meer zu halten und zu beobachten, wie Segelschiffe auf den kleinen Jachthafen von Dubrovnik zusteuern.

Weiter in Richtung Altstadt kommt man an alten Quarantänegebäuden vorbei, in denen früher jeder Besucher Dubrovniks auf seine Gesundheit überprüft wurde, bevor er Einlass in die Stadt erhielt. Heute befindet sich hinter den alten Mauern der Electroclub Lazarti, der stolz von sich behaupten kann, das beste DJ-Booking der Stadt zu haben. 2010 beschallte kein Geringerer als LTJ Bukem aus London die Tanzfläche im Innenhof mit Drum'n'Bass.

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